Sonntag, 2. Mai 2010

Alles Gute zum Abitur, Jahrgang 2010.

Noch Präsentationsprüfung und/oder mündlich und dann ist es geschafft. Genießt die After-Abi-Zeit. Die Zeit nach dem Geschaffthaben großer Hürden bzw. Aufgaben kann eine schöne sein.

Dienstag, 23. März 2010

Dialog

"Sie werden sich vermutlich nicht mehr an mich erinnern.
Aber ich war mal ihr Lehrer im Grundgarten."
"Grundgütiger, nein."
"Warum so pessimistisch?"
"Das kann nur Gott sagen. Aber der hält sich raus."
"Das ist ein Allgemeinplatz."
"Natürlich ist es das."
"Ist es das?"
"Was?"
"Natürlich?"
"Weiß nicht. Es kommt alles von der Natur und geht in Sie zurück."
"Ich könnte jetzt auch mit Amet eine Runde 'Hearts' spielen."
"Hartz IV?"
"Nein, das ganz normale. Obwohl ja auch viele ganz normal auf Hartz IV sind."
"Das ist auch nicht so übel. Also wenn ich's bräuchte würd ich's nehmen."
"Natürlich."
"Ja. Vermutlich."

Samstag, 20. März 2010

Was tun nach dem Abitur?

Diese Frage stellen sich viele. Manche schon seit Jahren.
Eine Beitrags-Serie in diesem Logweb wird sich mit der Frage beschäftigen und einige Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge vorstellen.

Be prepared - make something out of it. Abitur ist nur der Anfang und gleichzeitig "immerhin der höchste deutsche Schulabschluss" (Mme E.).

Montag, 15. März 2010

Schönheit des Ganzen, der Einzelnen, der Gruppen

Ich betrachtete die Atmosphärisch-Optimistisch-Lebensecht-Menschen-Entspannt-Vertrauend-Gemeinsamkeitlich-Zusammen-Kunst-Fotos von Spencer Tunick. Sie machten mich innerlich angenehm berührt und lächelnd.
Menschen können von Zeit zu Zeit entspannt, weil sich auf einer Art Meta-Ebene verstehend bzw. vertrauend und Gemeinsamkeiten spürend, zusammenkommen. Ohne dass Sie deshalb ständig miteinander abhängen müssten oder zusammen in eine Höhle ziehen.
"Wir", mal ganz holistisch/ganzheitlich gesprochen, sind eine große WG, mit vielen verschiedenen Zimmern und verschiedenen Bewohnern. Aber viele haben die gleichen Interessen und Vorlieben. Und alle haben Sehnsüchte und Wünsche und Träume und Wirklichkeiten. Und wenn wir uns darauf einlassen, trotz Stress und Hektik, die im Alltag vorhanden sind und die uns oft temporär bzw. zwischendurch ignorant werden lassen: Dann können wir auch etwas mit zunächst fremden Menschen kommunizieren oder nur ein Gefühl oder ein gemeinsames Verständnis oder eine Interpretaton der Welt teilen. Von Menschen, die so sind wie Du oder eher so wie Ich und die oft auch meine oder Deine Seite verstehen, wenn Sie sich nur darauf einlassen. Und wenn wir uns darauf einlassen.
Sei entspannt, lass Dich nicht verarschen, aber lass Dich auch manchmal auf was ein. Wenn Du merkst, es ist ein gemeinsamer Moment oder Gefühl oder sogar eine gemeinsame Lebenshaltung da, dann greif zu. Mach profane Dinge, wenn Sie für Dich und durch Dich schön sind. Die Anderen tun es auch.

Donnerstag, 11. März 2010

Halle an der Saale

Wirtschaftsstadt, Kulturstadt, Stadt im weiten Land des mittleren Ostens (Teutschlands)

Halle an der Saale historische Zeichnung

ist mit rund 232.000 Einwohnerinnen und Einwohnerinnern (Stand: Juni 2009) die größte Stadt in Sachsen-Anhalt.
In Sachsen-Anhalt hatte der Großhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren im 3. Quartal 2009 einen Anteil von 7,4% am gesamten Großhandelsvolumen. Im 3. Quartal 2008 hatte der Anteil noch bei 5,2% gelegen.
Im Jahr 2008 gab es in "Sanhalt" 920 Maßnahmen der Außerschulischen Jugendbildung mit rund 29.500 Teilnehmern.
(Quelle: statistik.sachsen-anhalt.de)

Im April 2010 werden die kulturellen Höhepunkte - neben den vielen nichtgenannten privaten und bürgerschaftlichen Feten und Kunstprojekten - folgende Veranstaltungen versuchen zu sein:
18. April: Abschlusspräsentation der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt (IBA) mit Eröffnung des Stadthafens auf der Saline-Insel und Start des IBA-Busses
24. April: 11. Hallesche Museumsnacht
(Quelle: halle.de)

Halle anne Saale, Salzstadt, Neue Hanse-Stadt. Eine Stadt und für ihre Einwohner ganz besonders Halle an der Saale.

Sonntag, 28. Februar 2010

Aufstieg, Blüte, Niedergang - Schumpeter, Wellentheorie u.a.

“Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es allen gut.”
Das Problem ist doch, dass es der Realwirtschaft gar nicht so gut geht, bzw. die Verschuldung und das Gelddrucken weit über die reale Wirtschaftsleistung hinaus geht -> Marktverzerrung, Geldvermehrungsillusion.
Da aber im verteilenden Wohlfahrtsstaat eine Mehrheit direkt, indirekt oder gefühlt davon profitiert, haben Politik und große Teile der Bevölkerung (mit Lieblingssport “Angst” [vor Klimaänderung, Nazis, Neoliberalen, Sozialabbau, Steuerflucht, Rentenunsicherheit, allgemein vor jeder potenziellen Unsicherheit]) kein Interesse daran, die Illusion schon jetzt platzen zu lassen. Das wird noch so lange aufrecht erhalten bis es nicht mehr geht. Die Politik handelt wirtschaftlich nach dem Motto: “In the long run we are all dead.” (Keynes), also das, was sie den Wirtschaftsführern populistisch vorwirft: Kurzfristige Vorteilsorientierung ohne Rücksicht auf die mittelfristigen Folgen. Und die Bevölkerung spielt mit, ist ja nicht so dumm, wie man meinen könnte. “Der Staat ist die große Fiktion, nach der sich jedermann bemüht, auf Kosten jedermanns zu leben.” (Frederic Bastiat)
Man kann hoffen, dass die Zäsur/der Zusammenbruch der keynesianischen Verschuldungswirtschaft noch eine Weile hinausgezögert wird und es so lange (für seine jeweils eigene soziale Gruppe [Rentner, Studenten, Piloten, Arbeitslose, etc.]) noch ordentlich was aus der staatlichen Geld- und Umverteilungspulle gibt. Und parallel sollte man sich auf den Fall einstellen, dass es zu einem schnellen Zusammenbruch kommt. Gerhard Spannbauer und Kollegen geben da ja ganz gute Tipps.

Montag, 14. Dezember 2009

Hallo

Wie geht's so?

Dienstag, 7. Oktober 2008

Military Commissions Act oder wie der Staat sein Volk unterdrückt

Der Military Commissions Act (1)(2) stellt neben dem Patriot Act (3)(4) einen massiven Einbruch der demokratischen Verfassung dar (5)(6), der entgegen dem öffentlichen Glauben, auf die eigene Bevölkerung übertragbar ist (7)(8). Das " Gesetz über Militärkommissionen " wurde am 28. September 2006 vom Kongress verabschiedet und am 17. Oktorber 2006 von Bush unterzeichnet und bedeutet einen der fundamentalsten Angriffe auf die demokratischen Bürgerrechte der Vereinigten Staaten. Habeas Corpus (9) gilt seit 2006 nicht mehr (10), die gesetzlich geregelten Verteidigungsmöglichkeiten im Falle eines Verdachts oder einer Anklage fallen weg; eine Grauzone ist erschaffen worden, zwischen Prisoner of War (POW) und zivilen Häftlingen - es entsteht der Unlawful Enemy Combattant (UEC) (11).
Um es zu verdeutlichen: Der Präsident allein kann bestimmen inwiefern die Genfer Konvention beachtet werden muss, hinzu kommt, dass das Recht auf Haftprüfung und ein rechtsstaatliches Verfahren ausgehobelt werden können, d.h. unbegrenzte Inhaftierung in Guantanamo auch für eigene Staatsbürger nun möglich. Dabei sollten die Betroffenen durchaus mit Folter rechnen (12), zynisch lasse sich hier behaupten, dass immerhin der Nachschub an Betroffenen nicht ausgehen sollte, so regelt die " National Security and Homeland Security Presidential Directive " (13) die Aufrechterhaltung der Regierung in Notfällen, genauer: "Jeder Zwischenfall, unabhängig vom Ort, der in außergewöhnlichen Größenordnungen von Massenverlusten und/oder Zerstörungen resultiert oder zu schweren Störungen führt, welche die US-Bevölkerung, die Infrastruktur, die Umwelt, die Wirtschaft oder die Regierungsbehörden betreffen." Die Änderung des Continuity Plan ist sogleich die Möglichkeit die verfassungsmäßige Ordnung, inklusive der Gewaltenteilung zu unterbinden, d.h. die komplette Aufhebung der grundlegenden Menschenrechte die über die Verfassung gesichert sind. (14)
Waren ehemals die FEMA und das Heimatschutzministerium für die Koordination bei Notfällen zuständig, überträgt NSPD 51 diese Aufgabe an das Weiße Haus, so z.b. auch die Befähigung des Einsatzes des Militärs (15), was dann gleich am 1.10. 2008 sichtbare Resultate mit sich brachte (16)(17)(18)(19). Demnach dürfte es nicht lange auf sich warten lassen, bis protestierende Demonstranten auf bewaffnete Soldaten treffen, und wenn man nicht gerade gewaltsam vor Panzern flüchtend mit modernsten Waffen niedergestreckt wird und entkommt, regeln dass einfach die netten Herren in den Foltergefängnissen im Nachhinein.

Das das Gesetz auch auf amerikanische Bürger übertragbar ist, ist auch die gängige Meinung der Experten ( Robert A. Levy, Jack M. Balkin, Marjorie Cohn ), immerhin ist der Begriff " feindliche Aktivität " gesetzlich nicht definiert; zwar sei nach öffentlicher Verlautbarung das Gesetz nur beschränkt auf amerikanische Staatsbürger übertragbar, das Gegenteil beweißt aber die Verhaftung der beiden US Bürger Jose Padilla und John Walker Lindh ( als Beispiel ) und die offensichtliche Auslegbarkeit der Regierung ( Generalklausel ) (20).

Solche von der Regierung legitimierten Verstöße gegen das Fundament einer freien demokratischen Verfassung sind einerseits ein repräsentatives Wahrzeichen elitärer Macht, andererseits vor allem ein Zeichen der kollektiven Ohnmacht breiter Gesellschaftsschichten gegenüber dem ökonomischen Monopoly. Selbst der als unantastbar geltende Grundpfeiler rechtstaatlicher Prinzipien, das Vorzeigeelement demokratischer Systeme, unterliegt dem Eigeninteresse einzelner Machtzentren - das Volk sieht sich in der Rolle des David im Kampf gegen Goliath. Die sich aus solchen Entscheidungen ergebenden unmittelbaren Nachteile betreffen die absolute Mehrheit und implizieren ein hohes Risiko für eines der wichtigsten Güter: der Freiheit. Leider vergrößert sich der Rahmen solcher Entwicklungen, er macht auch keinen Halt vor der EU, wofür Wolfgang Schäuble ein leider sehr gutes Beispiel ist (21)(22).

Die Gefahren des Military Commissions Act ergeben vor allem im Zusammenhang mit Patriot Act I und II. Denn UEC werden kann jemand bereits , wenn er sich zu viel informiert, was nach Section 102 ( PA ) von der Regierung als Spionage interpretiert werden kann. Die Schwammigkeit der Defintion ( Section 107/ 124 ) ermöglicht zusätzlichen Spielraum und Section 125 ermöglicht geheimdienstliche Angriffe auch im Ausland. Klar wird, dass die Gefahren jener Gesetzesbeschlusse nicht national eingrenzbar bleiben, d.h. kritischer Widerstand kann auch innerhalb der EU mittels amerikanischer Geheimdienstaktivitäten Gefahr laufen, diesen partiell in Guantanamo fortführen zu müssen - In meinen Augen keine schönen Perspektiven. Um den Eigenschutz der Bürger zu verhindern, ermöglichen Section 126, 122, 110, 101, 107, 103, 104 und 106 die nahtlose, gestzlich legitimierte Überwachung der Bürger, verbunden mit massiven Eingriffen in grundrechtliche Angelegenheiten, wie z.b. dem Recht auf Privatssphäre. Section 205 erlaubt hohen Regierungsbeamten und Militärpersonen die Geheimhaltung ihrer Transaktionen, wobei jegliche Form der Nachforschung als eine terroristische Aktivität gehandhabt werden kann. Dieser Verstoß gegen verfassungsgeschützte Regulierungen verschärft sich erneut, wenn z.b. nach Section 201 geheime Verhaftungen ermöglicht werden, weil über Verhaftungen nicht informiert werden muss, auch der Name des Betroffenen muss nicht freigegeben werden. Was hier vorliegt ist absolute Willkür gegen über der eigenen Bevölkerung und ein Verstoß gegen sämtliche rechtsstaatliche Prinzipien einer Demokratie. So kann nach Section 103 die Regierung ohne Abstimmung mit dem Kongress Kriegszustand im eigenen Land oder außerhalb ausrufen, wobei hier an den Artikel NSPD 51 des Military Commissions Act erinnert werden muss, der es den Präsidenten ermöglicht, im Falle eines Notzustandes die komplette Verfassung zu kippen (23)(24)(25)(26).





1: http://thomas.loc.gov/cgi-bin/bdquery/z?d109:S.3930:
2: http://www.aclu.org/safefree/detention/commissions.html
3: http://thomas.loc.gov/cgi-bin/query/z?c107:H.R.3162.ENR:
4: http://www.rz.fh-ulm.de/projects/datsusi/R0304_5.html#directory
5: http://www.nytimes.com/2006/10/19/opinion/19thu1.html?_r=1&oref=slogin
6: http://www.msnbc.msn.com/id/15321167/
7: http://jurist.law.pitt.edu/hotline/2006/10/challenging-military-commissions-act.php
8: http://www.freedom.ucoz.de/news/2008-03-22-50
9: http://www.steinbergrecherche.com/graham.htm
10: http://www.amnesty.de/journal/1970/januar/erst-kommt-das-recht-dann-der-koenig
11: http://www.antiwar.com/justin/?articleid=9779
12: http://www.nytimes.com/2007/10/04/washington/04interrogate.html?_r=2&ref=us&oref=slogin&oref=slogin
13: http://www.whitehouse.gov/news/releases/2007/05/20070509-12.html
14: http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/05/09/AR2007050902719.html
15: http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=20070321&articleId=5150
16: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=729508
17: http://www.hintergrund.de/content/view/266/63/
18: http://www.medienecho.net/us-truppen-werden-ab-1-oktober-im-inland-patroullieren/
19: http://www.wsws.org/de/2008/sep2008/arm-s30.shtml
20: http://www.counterpunch.com/nader10232006.html
21: http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/95584
22: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,486248,00.html
23: http://epic.org/privacy/terrorism/hr3162.html
24: http://www.heise.de/newsticker/US-Richter-haelt-erneut-Teile-des-Patriot-Act-fuer-verfassungswidrig--/meldung/95634
25: http://www.counterpunch.org/feingold02282006.html
26: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/9/9927/1.html

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